Qualitätspartnerschaft Vasektomie

das Informationsportal zur Sterilisation und Vasektomie im Bundesland Salzburg

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WER sind Wir ?

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Salzburger Qualitätspartnerschaft für Vasektomie


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ie Qualitätspartnerschaft Vasektomie (QP-Vasektomie) ist ein Zusammenschluss von
engagierten Urologen im Bundesland Salzburg mit folgenden Zielen und Serviceleistungen:

Wir bieten Ihnen objektive und ehrliche Informationen zum Eingriff der Samenleiterunterbindung (Vasektomie).
 
Wir fördern die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch unter urologischen Fachkollegen.
 
Ein wichtiges Anliegen ist die Optimierung und Weiterentwicklung der aktuellen, minimal-invasiven "no scalpel" Operationstechnik.
 
Wir bieten ein Informationsportal für Paare, welche Interesse an einer Vasektomie haben und einen kompetenten urologischen Chirurgen in Wohnortnähe suchen.
 
Unser Ziel ist es die Zufriedenheit von Patienten zu steigern. Deshalb helfen wir bei der Vernetzung von Experten und erreichen dadurch eine bessere Erreichbarkeit für Patienten und effizienteres Komplikationsmanagement.
 
Mikroskop 

Unsere Partner - Ärzte

Informieren Sie sich hier über die Ärzte der Qualitätspartnerschaft für Vasektomie

Klaus
PD Dr. Klaus Fink
Salzburg-Stadt

Klaus G. Fink ist mit ca. 15.000 durchgeführten operativen Eingriffen und über 15 Jahren Erfahrung mit Vasektomie ein „alter Hase“. Als habilitierter Urologe ist er der Wissenschaftler im Team. Er war 10 Jahre an der Universitätsklinik Innsbruck und 11 Jahre an der Salzburger Landesklinik tätig, bevor er 2009 eine urologische Kassenpraxis übernahm.

Nach einem Vierteljahrhundert wissenschaftlicher Tätigkeit, nützt er die erworbenen Fähigkeiten, um Qualitätsmanagement zu betreiben. Eigene Daten zu erheben ist Grundlage für beides. Wissenschaft und Qualitätsmanagement gehen also Hand in Hand und bilden die Basis der Qualitätspartnerschaft Vasektomie.

Roman
Dr. Roman Szlauer
Salzburg-Land / Flachgau

Dr. Roman Szlauer ist 43 Jahre, Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Urologie mit europäischem Facharztdiplom (FEBU)

Dr. Szlauer führt seit dem Jahr 2012 die einzige urologische Kassenpraxis im Flachgau. Davor war er als Oberarzt im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg und im LKH Salzburg tägig.

Als Mitglied des Arbeitskreises für Andrologie der österreichischen Gesellschaft für Urologie hat er sich in seiner Ordination in Neumarkt am Wallersee sowohl auf die Sterilisationsoperation beim Mann als auch auf die Beratung von Paaren mit Fertilitätsproblemen oder sexuellen Funktionsstörungen spezialisiert.

Dr. Szlauer ist mit einer Kinderärztin verheiratet, lebt in der Stadt Salzburg und ist Vater von vier Kindern.
Als Ausgleich zum beruflichen Alltag betreibt Dr. Szlauer Triathlon und spielt Schach.

Anton
Dr. Anton Schrey
Pongau / Pinzgau

Dr.  Schrey ist 43 Jahre alt, Familienvater von 2 Kindern und mit Dr. Elisabeth Schrey, Ärztin für Allgemeinmedizin verheiratet.

Durch seine Doktorarbeit über Hodentumore und wissenschaftliche Tätigkeit über Hodenerkrankungen an der Urologischen Uniklinik in Wien schon ab dem Studium frühzeitige Beschäftigung mit dem Thema Hoden-Vasektomie.

Seither besteht auch eine langjährige operative Erfahrung bei der Samenleiterunterbindung.

Promotion an der Wiener medizinischen Fakultät. Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin, Auslandaufenthalt an der Universitätsklinik für Urologie in Zürich sowie wissenschaftliche Tätigkeit an der Neurourologie Innsbruck. Ausbildung zum Facharzt für Urologie am AKH Linz, Facharzt für Urologie und Andrologie mit europäischem Facharztdiplom (F.E.B.U.).

Am Linzer AKH  war er auch bis zur Eröffnung der eigenen Ordination in Saalfelden 2009 als Oberarzt an der urologischen Abteilung tätig.

Als Ausgleich zu seiner Arbeit betreibt er mit seiner Familie viel Sport, nützt die Möglichkeiten Saalfeldens zum Wandern und Skifahren und genießt das kulturelle Angebot des Landes Salzburg.

FAQ

Finden sie hier von Patienten oft gestellte Fragen zum Thema Vasektomie

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Wie lange dauert der operative Eingriff ?
 
Der Eingriff dauert etwa 30 Minuten, rund 15 Minuten pro Seite.
 
 
Wieviel kostet eine Vasekotmie ?
 
Die kosten für diesen Eingriff betragen in den meisten Ordinationen in Salzburg zwischen 550 und 840 Euro (Tagessatz im Krankenhaus).
 
 
Zahlt die gesetzliche Krankenversicherung eine Vasektomie?
 
Nein. In Österreich ist die Wunschvasektomie eine Privatleistung und wird ähnlich wie die meisten plastische-ästhetischen Eingriffe nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. ·
 
 
Kann man nach dem Eingriff mit dem Auto allein heimfahren?
 
Die Vasektomie ist vergleichbar mit einem zahnärztlichem Eingriff in örtlicher Betäubung. Es ist ratsam, nach dem Eingriff nicht selbst ein Fahrzeug zu lenken, sondern sich fahren zu lassen.
 
 
Wann kann man wieder duschen, ab wann kann man baden oder schwimmen?
 
Am Tag nach der Vasektomie kann wieder geduscht werden, Baden und schwimmen empfehlen wir so lange zu pausieren, bis die kleine Wunde am Hodensack verschlossen, was in der Regel eine knappe Woche dauert. ·
 
 
Wann kann ich wieder Geschlechtsverkehr haben?
 
Aufgrund einer leichten postoperativen Hodenschwellung, erhöhter Berührungsempfindlichkeit und der Gefahr einer Nachblutung empfiehlt es sich auf Sex für eine Woche nach dem Eingriff zu verzichten.·
 
 
Wann kann man wieder Sport betreiben?
 
Auch hier gelten die gleichen Empfehlungen wie für Geschlechtsverkehr nach der Vasektomie: 
Eine Woche sollte man auf sportliche Aktivitäten verzichten.
 
 
Ändert sich etwas am Samenerguss?
 
Für das freie Auge ändert sich der Samenerguss eines vasektomierten Mannes nicht. Sowohl Farbe, Konsistenz, Geruch als auch die Menge des Ejakulates bleiben so gut wie unverändert. Der Grund dafür ist, dass mehr als 95% der Samenergussflüssigkeit aus der Vorsteherdrüse und den der Prostata angrenzenden paarigen Samenbläßchen stammt. Nur ein ganz geringer Volumenanteil, der allerdings die vielen Millionen Spermien beinhaltet, wird im Hoden produziert.
 
 
Hat eine Vasektomie Einfluss auf die Potenz, Erektion oder Libido?
 
Nein. Bei der Vasektomie kommt es zu keiner Veränderung im Hormonhaushalt. Testosteron, das wichtigste männliche Geschlechtshormon, wird vor dem Eingriff ebenso wie nach dem Eingriff unverändert im Hoden (und zu einem geringerem Anteil auch in den Nebennieren) produziert und gelangt über den Blutkreislauf in den Körper. Eine Durchtrennung der Samenleiter hat keine Auswirkung auf die Produktion oder den Transport von Hormonen.
Auch die Nervi cavernosi, jene feinen Nervenfasern, welche die Schwellkörper des Penis versorgen und letztlich für die Erektion verantwortlich sind, werden durch den Eingriff nicht verletzt. Sie verlaufen in einer anderen anatomischen Region ausserhalb des Operationsgebietes.
 
 
Bleiben äusserliche Narben nach einer Vasektomie
 
Je nach Technik des Operateurs hinterlässt die Vasektomie eine oder zwei feine, etwa 1 cm lange Narbe(n) in der Mittellinie des Hodensackes bzw. links und rechts seitlich am Hodensack. Nach wenigen Wochen ist (sind) diese Narbe(n) verschwunden.
 
 
Kann eine Vasektomie rückgängig gemacht werden und was kostet es?
 
Eine Rückoperation ist zwar möglich, aber es ist eine kostspielige Angelegenheit. Da es sich hierbei um eine mikrochirurgische Operation handelt, welche von der Allgemeinheit nicht bezahlt wird, ist mit Kosten von einigen Tausend Euro zu rechnen. Darüber hinaus beträgt die Erfolgsrate der Rückoperation - auch in geübten Händen - ·in den ersten Jahren nach dem Eingriff nur etwa 80% und sinkt deutlich, wenn man länger als 5-10 Jahre wartet. ·
 
Gibt es ein Mindestalter für den Eingriff ?
 
Ja. Das gesetzliche Mindestalter für eine Vasektomie beträgt in Österreich 25 Jahre.
 
 
Ist man sofort nach dem Eingriff unfruchtbar?
 
Nein. Da vitale Spermien noch in den oberen Teilen der Samenleiter sowie den Samenblässchen gespeichert sind, ist man in den ersten Wochen nach dem Eingriff noch nicht unfruchtbar. Je häufiger nach der Vasektomie allerdings ejakuliert wird, umso schneller werden die Samenwege von verbleibenden Restbeständen an Spermien geklärt. Nach etwa zwei bis drei Monaten ist mit einer dauerhaften Sterilität zu rechnen.
 
 
Muss die Ehefrau dem Eingriff zustimmen?
 
Nein. Die Partnerin bzw. Ehefrau sollte die Vasektomie natürlich befürworten, eine ausdrückliche oder schriftliche Zustimmung ist aber nicht notwendig.
 
 
Bietetet die Vasektomie auch Schutz vor Geschlechtskrankheiten ?
 
Nein !
Die Vasektomie schützt weder Sie noch Ihre Partnerin vor einer Infektion mit sexuell übertragbaren Erkrankungen.
 
 
Ist die Vasektomie für den Körper schädlich ?
 
In Gesprächen mit interessierten Männern wird immer wieder der Gedanke geäußert, dass mit der Vasektomie ein unnatürlicher Zustand geschaffen wird. Der Gedanke ist zwar verständlich, aber nicht richtig. Auch in der Natur kommt ein Verschluss des Samenkanals vor. Typischerweise kann dies nach Entzündungen im Bereich von Nebenhoden und Samenstrang oder der Prostata auftreten. Auch nach Operationen im Bereich der beteiligten Strukturen, insbesondere an der Prostata oder nach Unfällen können Samenleiter verschlossen zurückbleiben. Bei der urologischen Abklärung von kinderlosen Paaren findet man dies, häufig ohne eine Ursache dafür eruieren zu können. Für verschlossene Samenleiter gibt es also viele Gründe, die Vasektomie ist nur einer davon.

Geschichte der Vasektomie

historische Fakten und Hintergründe zur Operation

 

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Wenn man bedenkt, dass bereits im alten Ägypten Schädel operativ eröffnet wurden, somit die Geschichte der Schädelchirurgie 3000 Jahre alt ist, so ist im Vergleich hierzu die Geschichte der Vasektomie vergleichsweise kurz.
Die erste belegte Vasektomie wurde 1823 an einem Hund durchgeführt. Kurze Zeit später erfolgte die erste Vasektomie am Menschen durch R. Harrison in London. Der erste Fallbericht einer solchen Operation in den USA stammt aus dem Jahre 1897. A. J. Ochsner, ein Chirurg aus Chicago, führte diese durch. In Österreich wurde die Vasektomie von Eugen Steinach propagiert, einem Wiener Chirurgen der von 1861 – 1944 lebte und dessen wohl berühmtester Patient Sigmund Freud war. Man glaubte damals, mit dem Zurückhalten der kostbaren Körpersäfte einen Jungbrunnen entdeckt zu haben. Erst mit zunehmendem medizinischem Wissen wurde die Vasektomie zu einer anerkannten Methode für Empfängnisverhütung. Das erste landesweite Verhütungsprogramm auf Basis der Vasektomie wurde 1954 in Indien gestartet. In den USA ist aktuell etwa jeder vierte Mann, der in einer stabilen Partnerschaft lebt, vasektomiert.
 
 
In Gesprächen mit interessierten Männern wird immer wieder der Gedanke geäußert, dass mit der Vasektomie ein unnatürlicher Zustand geschaffen wird. Der Gedanke ist zwar verständlich, aber nicht richtig. Auch in der Natur kommt ein Verschluss des Samenkanals vor. Typischerweise kann dies nach Entzündungen im Bereich von Nebenhoden und Samenstrang oder der Prostata auftreten. Auch nach Operationen im Bereich der beteiligten Strukturen, insbesondere an der Prostata oder nach Unfällen können Samenleiter verschlossen zurückbleiben. Bei der urologischen Abklärung von kinderlosen Paaren findet man dies, häufig ohne eine Ursache dafür eruieren zu können. Für verschlossene Samenleiter gibt es also viele Gründe, die Vasektomie ist nur einer davon.
 
 
OPERATIONSTECHNIK
 
Die Operation lässt sich in drei Abschnitte aufteilen: Zugang zum Samenleiter, Samenleiterpräparation / Resektion und Versorgung der offenen Enden des Samenleiters.
Der Zugang zum Samenleiter erfolgt klassisch über zwei getrennte Inzisionen über jedem der Samenleiter. Da die Samenleiter sehr beweglich sind favorisieren wir eine einzelne Eröffnung des Hodensacks in der Mitte. Diese erfolgt nicht durch einen Schnitt, sondern mittels einer Spreizung der Haut (non Skalpell Technik). Es gibt mehrere übereinstimmende Studien die zeigen konnten, dass es vorteilhaft ist 1-2 cm des Samenleiters zu entfernen. Dies erhöht die Sicherheit und senkt mögliche postoperative Beschwerden. Es sind unzählige Varianten der Versorgung der offenen Samenleiterenden beschrieben worden, wir verwenden die Kombination von Verschmoren und zusätzlichem Unterbinden.
 
 
FÜHRT DIE VASEKTOMIE ZU EINEM HÖHEREN RISIKO FÜR PROSTATAKREBS ?
 
Prostatakrebs ist der häufigste Tumor des Mannes und ein höheres Risiko daran zu erkranken wäre ein gewichtiges Argument in der Diskussion über Pro und Kontra Vasektomie. In den 90er Jahren gab es einen ersten Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang. In drei großen Studien, die zwischen 2002 und 2008 publiziert wurden, konnte dies aber eindeutig widerlegt werden. Aktuell kam das Thema trotzdem neuerlich zur Sprache, da 2014 eine weitere, mit rund 49.000 Patienten kleine Studie dies behauptet hat. 2015 wurde daraufhin mit einer Metaanalyse an 1,1 Millionen (!) Patienten definitiv Klarheit geschaffen: Die Vasektomie beeinflusst das Risiko für Prostatakrebs nicht.
 
 

 

 

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